Forschungsgemeinschaft Funk e.V.

Linktipps - EMF-Forschung

Forschungseinrichtungen und Experten

Australian Centre for Radiofrequency Bioeffects Research Englisch
Australisches Forschungszentrum, das Untersuchungen zu biologischen Effekten von Funkfrequenzfeldern koordiniert und durchführt.

Belgian BioElectroMagnetic Group Englisch
Gruppe von sechs Forschungsteams, die Studien zur biomedizinischen Effekten elektromagnetischer Felder durchführen.

Ecolog Institut für für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH
Einer der Arbeitsschwerpunktedes Instituts ist die Forschung zu den Folgen technologischer Entwicklungen für Mensch und Umwelt. Das Ecolog-Institut in Hannover war eines der vier Institute, die vom Unternehmen T-Mobile damit beauftragt wurden, die vorliegenden Studien über biologische Wirkungen hochfrequenter Felder zu bewerten. Es leitete daraus die Forderung nach Vorsorgewerten ab. Informationen dazu sowie über den vom Institut herausgegebenen EMF-Monitor bietet die Internet-Seite.

European Foundation of Oncology and Environmental Sciences “B. Ramazzini”
Unabhängige und gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Bologna, die sich der Krebsprävention widmet. Derzeit (2008) werden dort experimentelle Langzeitstudien durchgeführt, um mögliche krebsauslösende Effekte hoch- und niederfrequenter elektromagnetischer Felder zu untersuchen.

Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu)
Interdisziplinäre Einrichtung des Universitätsklinikums der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen), die sich mit der Erforschung der Einwirkungen Elektro-Magnetischer Felder und Wellen auf Mensch, Fauna und Flora befaßt. Siehe auch EMF-Portal.

Forschungszentrum Jülich. Programmgruppe Mensch, Umwelt, Technik (MUT)
Die Programmgruppe MUT beschäftigt sich seit Anfang der 90er Jahre mit den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontroversen um elektromagnetische Felder (EMF), vor allem im Hinblick auf den Mobilfunk.
Die Programmgruppe koordiniert seit 2006 das integrative Projekt „Implications of Biomedicine for the Assessment of Human Health Risks“ (IMBA), in dem untersucht wird, wie neue Entwicklungen in der biomedizinischen Forschung (Genomics, Proteomics etc.) die Rahmenbedingungen des Managements von Gesundheitsrisiken verändern werden.

Foundation for Research on Information Technologies and Society (IT ÍS)
Forschungsstiftung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ). Ziel ist es, die wissenschaftliche Basis für eine sichere und nutzbringende Anwendung von elektromagnetischer Energie in Gesundheits- und Informationstechnologien zu schaffen.

Professor Kenneth R. Foster Englisch
Forschungsgebiete von Professor Foster sind Biomedizinische Anwendungen und Gesundheitseffekte nicht-ionisierender elektromagnetischer Felder.

IIT Research Institute (IITRI)
Die Arbeitsgruppe Biowissenschaften am IIT Forschungsinstitut (IITRI) in Chicago führt nichtklinische Forschungsprojekte für die U.S. Regierung und andere Auftraggeber durch. In einem Programm, das vom " National Institute of Environmental Health Sciences/National Toxicology Program (NIEHS/NTP)" gefördert wird, führt IITRI eine Studienreihe durch, in der das Toxizitäts- und Kanzerogenitätspotential der Langzeitexposition durch Hochfrequenzfelder des Mobilfunks ermittelt werden soll.

Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST)
Forschungs- und Entwicklungshaus für Funksysteme, Hochfrequenztechnik, Antennen und Mikroelektronik.

King´s College London, Abteilung Mobilfunkforschung Englisch
Die Forscher widmen sich insbesondere Fragen der Elektrosensibilität und den damit verbunden Symptomen. Derzeit wird Forschung zum Effekt von Mobilfunkfeldern auf den Hormonhaushalt sowie zum Polizeifunksystem durchgeführt.

Österreichisches Forschungszentrum Seibersdorf (ARC)
Forschung und Entwicklung zum Schutz von Mensch und Umwelt bei der Anwendung von ionisierender und nicht-Ionisierender Strahlung.

Russian Center for Electromagnetic Safety Englisch
Russisches Forschungszentrum für Elektromagnetische Sicherheit.

Universität Witten/Herdecke Zentrum für Elektropathologie
Arbeitsschwerpunkte sind die medizinisch-biologische Wirkung nieder- und hochfrequenter elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder.

Forschungsprogramme und -initiativen

Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG)
Mit dem Motto: "Umwelt und Gesundheit gehören zusammen - Umweltschutz ist nachhaltige Gesundheitsvorsorge! ", kooperieren mehrere Ministerien und Bundesoberbehörden im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit – kurz APUG. Es fördert Forschungsprojekte und Informationskampagnen im Bereich Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz. Schwerpunkt des Programms sind Kinder und Jugendliche. Das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit ist eingebunden in den europäischen Prozess für Umwelt und Gesundheit.

COST-Aktion BM0704 Englisch
Das Hauptziel der Aktion ist der Aufbau eines Netzwerkes, das es Forschern erleichtert, Wissen und Informationen zum Thema Elektromagnetische Felder und Gesundheit auszutauschen.

Dänisches Nationales EMF-Forschungsprogramm Englisch
Dänisches Nationales Forschungsprogram zu Gesundheitsaspekten mobiler Kommunikation.

Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF)
Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm, das durch das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) initiiert wurde, wird vom BfS umgesetzt und koordiniert.

European Health Risk Assessment Network on EMF Exposure (EFHRAN) Englisch
Europäische Netzwerk zur Bewertung von Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder ( ist ein Projekt, das von der Europäischen Kommission - Executivagentur für Gesundheit und Verbraucher (EAHC) finanziert wird. Spezifische Zielsetzung ist, ein Netzwerk für die Einschätzung des Gesundheitsrisikos durch die Exposition in elektromagnetischen Feldern aufzubauen.

Elettra 2000 Flagge Italien
Italienisches Forschungskonsortium.

Fondation Santé et Radiofréquences Flagge Frankreich
Die französiche Stiftung hat am 6. April 2006 eine erste Ausschreibung zum Thema Gesundheit und Hochfrequenz gestartet. Einbezogen werden alle hochfrequenten Quellen und Anwendungen: Fernsehen, Rundfunk, Mobiltelefonie, lokale drahtlose Netze, Sicherheitssysteme usw. Das Finanzierungsvolumen beträgt insgesamt 1,8 Millionen Euro.

Interphone Englisch
Mit Unterstützung des Internationalen Krebsforschungszentrums der Weltgesundheitsorganisation in Lyon (IARC), wird seit dem Jahr 2000 eine epidemiologische Fall-Kontroll-Studie zu Hirntumoren in insgesamt 13 Länder nach gleichem Studiendesign durchgeführt.
Das Projekt wird ergänzt durch eine internationale Fall-Kontrollstudie zu den Ursachen von Hirntumoren bei Kindern und Jugendlichen (Interphone Kids). Die derzeit laufende Fall-Kontroll-Studie „CEFALO“ (An international case-control study on brain tumours in children and adolescents) stellt die erste Phase dieses neuen Verbundprojekts dar.
Informationen in Deutscher Sprache von der Universität Mainz

MTHR-Programm der Britischen Regierung Englisch
Für das Mobile Telecommunications and Health Research Programm wurden 2001 von Industrie und Regierung gemeinsam 13 Millionen Euro für die Erforschung des Mobilfunks zur Verfügung gestellt. Phase I Ist nahezu abgeschlossen. Im Jahr 2007 erste Ausschreibung MTHR2 gestartet.

Niederländisches "Electromagnetic Fields and Health (EMF&H) Programme" Englisch
Im Rahmen dieses auf 6 Jahre angelegten Programms der Niederländischen Organisation für Gesundheitsforschung und Entwicklung soll eine eigene Wissensinfrastruktur und -autorität zum Thema elektromagnetische Felder (0-300 GHz) und Gesundheit aufgebaut werden. Das Programm startete im Herbst 2006 und ist mit einem Gesamtbudget von 16,6 Mio. Euro.

Schweizer Forschungsstifung Mobilkommunikation
Gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel der Förderung von innovativen Forschungsprojekten auf dem Mobilfunksektor sowie die Aufarbeitung und Verbreitung entsprechender Forschungsresultate in Wissenschaft und Gesellschaft.

Schweizer Nationales Forschungsprogramm NFP 57
Die Forschung in den Projekten hat im Januar 2007 begonnen.

U.S. National Toxicology Programme (NTP) Radiofrequency Radiation Emissions from Cellular Phones Englisch
NTP staff is working with radiofrequency experts at the NIST to evaluate studies being planned or underway by a consortium of European investigators under the auspices of the European Union and by investigators at the Cancer Research Center of the European Ramazzini Foundation of Oncology and Environmental Sciences Commission.

WHO EMF-Projekt Englisch
Im Jahr 1997 gestartet. Als Ergebnis des Internationalen EMF-Projekts sollen von der WHO in der Reihe "Environmental Health Criteria" mehrere Monographien veröffentlicht werden, die die gesundheitlichen Auswirkungen der Belastung durch HF, ELF und statische Felder ebenso wie die Themen Risikoerkennung, -kommunikation und -management sowie Maßnahmen zur Erhaltung der öffentlichen Gesundheit und der Gesundheit am Arbeitsplatz behandeln werden.

> Weitere Informationen zu Forschungsprogrammen und -inititiativen in der Rubrik "Wissen"


Forschungsprogramme und -initiativen, abgeschlossen

HERMO Englisch
Finnisches Forschungsprogramm, abgeschlossen im Jahr 2007

Forschungsrahmenprogramme der Europäischen Union
Forschungsprogrojekte zur Untersuchung von Gesundheitseffekten elektromagnetischer Felder:
> Broschüre mit Informationen zu allen Projekten im 5. Rahmenprogramm

  • GUARD Englisch
    Das Projekt hat die Effekte von GSM-Mobiltelefonen auf das Hörvermögen untersucht.

  • REFLEX-Projekt
    Der Forschungsverbund REFLEX hat unter der Koordination von Prof. F. Adlkofer (VERUM-Stiftung, München) innerhalb des 5. EU-Rahmenprogramms die biologischen Wirkungen nieder- und hochfrequenter Felder in zahlreichen in vitro - Studien, d.h. an verschiedenen Zellkulturen, untersucht.
    Stellungnahme des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zum Abschlussbericht des Projekts.

  • COST 281 Englisch
    Ziel der Aktion im 5. Forschungsrahmenprogramm der EU war es, zum besseren Verständnis und zur Erforschung möglicher gesundheitlicher Auswirkungen neu aufkommender Funktechnologien beizutragen.26 Europäische Mitgliedsstaaten beteiligten sich an der Aktion, die Forschern verschiedener Fachrichtungen eine Pattform zur Diskussion und zum Austausch von Forschungsergebnissen zu gab.

  • EMF-Net Englisch
    „EMF-NET“ steht für eine Forschungs-Koordinierungs- Aktivität der Europäischen Union über vermutete Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern auf Mensch und Umwelt festgelegt im 6. Rahmenprogramm der Europäischen Union.

  • EMFnEAR
    The European project EMFnEAR (Exposure at UMTS Electromagnetic Fields: Study on Potential Adverse Effects on Hearing) was undertaken to assess potential changes in human auditory function after a short-term exposure to radiofrequency (RF) radiation produced by UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) mobile phones. It is concluded that UMTS short-term exposure at the maximum output of consumer mobile phones does not cause measurable immediate effects on the human auditory system.

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