Forschungsgemeinschaft Funk e.V.

Edition Wissenschaft

Ausgabe Nr. 16, Juni 2002
DIE MELATONIN HYPOTHESE - EINE EINFÜHRUNG
Von Prof. Dr. Alexander Lerchl, International University Bremen
School of Engineering and Science, D-28759 Bremen

In einer Einführung zu dem Thema beschreibt der Autor die Bedeutung von Melatonin in hormoneller und physiologischer Hinsicht, unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses von elektromagnetischen Feldern.

Es soll gezeigt werden, dass das Hormon Melatonin an einer Reihe physiologischer Funktionen beteiligt ist und möglicherweise durch Radikale verursachte Schäden verhindern kann. Andererseits wurde wiederholt gezeigt, dass magnetische bzw. elektrische Felder die Synthese von Melatonin unterdrücken können. Schließlich weisen eine Reihe epidemiologischer Daten darauf hin, dass die Exposition zu magnetischen, elektrischen und elektromagnetischen Feldern gesundheitliche Schäden verursachen können, wenngleich die absoluten Auswirkungen unterschiedlich diskutiert werden.

In der Melatonin-Hypothese werden diese drei Komplexe in einen ursächlichen Zusammenhang gebracht. Zwar kann diese Theorie bislang nicht als bewiesen gelten, sie ist aber offenbar ausreichend fundiert, um als Begründung für verschiedene Forschungsvorhaben zu dienen.

Vollständige Ausgabe[ 620 kb]

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